Köstliche Buchvorstellung: Oma kocht ungarisch – Einfach zum Nachkochen

Druckfrisch liegt es vor mir auf dem Küchentisch, das neue Buch „Oma kocht ungarisch – Einfach zum Nachkochen“ von Alma Vàlki-Wollrabe. Darin enthalten sind raffinierte Rezepte aus der ungarischen Küche, die von der Autorin liebevoll zusammengestellt worden sind. Darüber hinaus hält das aktuellste Werk der Autorin einige Überraschungen parat.

Lust auf Ungarn, auf Genuss mit Leib und Seele?

Ich hatte bereits angekündigt, dass ich ein neues Buch der Bloggerin von „Oma kocht“ bei wohnenundwohlfühlentipps.de vorstellen werde. Hier ist es nun: Bei mir vorerst! Wollt ihr es haben? Mein Exemplar bekommt ihr nicht, aber ich lasse euch gerne an einer kleinen Kostprobe in Form einer Rezension teilhaben. Bevor ich mit der köstlichen Buchvorstellung von „Oma kocht ungarisch – Einfach zum Nachkochen“ beginne, möchte ich vorsichtshalber darauf hinweisen, dass es sich diesbezüglich um eine Art Werbung handelt, wenngleich ich daran nicht verdiene. Nachdem das nun geklärt ist, lege ich los!

Das Buch „Oma kocht ungarisch – Einfach zum Nachkochen“ von Alma Vàlki-Wollrabe ist ein Genuss für alle, die Ungarn mit Leib und Seele verfallen sind. Wer von der ungarischen Landesküche nicht genug bekommen kann, oder mehr über Land und Leute erfahren möchte, sollte seinen Bücherschatz unbedingt um Omas Ungarnbuch erweitern. Warum, erkläre ich sofort!

 

Oma kocht ungarisch – Überraschung gelungen!

Ich war total perplex, denn ich hatte tatsächlich mit einem ungarischen Kochbuch gerechnet. Dabei hätte ich es besser wissen müssen, da die Autorin stets für Überraschungen gut ist und nicht einfach nur ein Rezeptbuch präsentiert. Schließlich ist der „Vorgänger“ – Omas Pilze – bereits alles andere, als ein gewöhnliches Pilz-Buch. Das handliche Format des (Koch-)Buches „Oma kocht ungarisch …“ erweist sich in der Küche als äußerst praktisch. Aber (und das ist erstaunlich) 139 Seiten, die bis zum Schluss sinnvoll gefüllt sind, lässt die schmale Lektüre nun echt nicht erahnen. Wer glaubt es seien hauptsächlich großformatige Fotos der ungarischen Rezepte enthalten, liegt völlig daneben. In diesem Buch ist auch nichts aneinander geklatscht, sodass mehr Inhalt hineinpasst. Im Gegenteil, selbst ohne Lesebrille kann ich die Buchstaben gestochen scharf erkennen, so groß sind sie. Und das will wirklich etwas heißen, wenn ich die Brille zum Lesen nicht benötige.

 

Lipót – die ungarische „Wahlheimat“ der Autorin

Wollt ihr wissen, weshalb Alma Vàlki-Wollrabe so gerne ungarisch kocht? Weil sie mit ihrem Göttergatten Bernd (den besten Pilzkenner, den ich kennengelernt habe) einige Monate pro Jahr in Ungarn lebt. Genau genommen in Lipót. Diese idyllische Ortschaft hat die Autorin nicht grundlos zu ihrer ungarischen „Wahlheimat“ auserkoren. Es steckt viel mehr dahinter. Am Anfang des Buches geht sie daher nicht nur kurz auf die Geschichte Ungarns näher ein, sondern verrät auch ganz Privates.

Ab Seite 9 des Buches holt Alma Vàlki-Wollrabe ihre Leser ab, um sie in ihr ungarisches Lieblingsdorf zu entführen. Lipót, dort wo Wasserspaß auf 70.000 Quadratmetern möglich ist, wo Fische und Störche in „friedlicher Nachbarschaft“ leben, wo eine denkmalgeschützte Kirche im Barockstil (Jahrgang 1722) sonntäglich bis auf den letzten Platz besetzt ist. Sie schwärmt nicht nur von Lipót, was ich angesichts der herrlichen Fotos durchaus verstehen kann, sondern gibt überdies Insidertipps für Ungarn-Urlauber.

Habe ich zu viel versprochen? „Oma kocht ungarisch – Einfach zum Nachkochen“ ist mehr als ein simples Kochbuch! Ich würde das Werk schlichtweg als „Hungary-Travel-Food-Guide“ bezeichnen, sofern es diese Bezeichnung überhaupt gibt.

 

Ungarische Spezialitäten – Oma kocht herzhaft mit Lust und Liebe

Klar, dass ein Buch mit dem Titel „Oma kocht ungarisch“ nicht ohne Regionalrezepte auskommt. Ungarische Spezialitäten stellt die Autorin in ihrem neuesten Werk zur Genüge vor. Paprika ist aus der dortigen Regionalküche ebenso wenig wegzudenken wie Letscho. Wobei – und das wissen die Wenigsten – für Original-Letscho in Ungarn hauptsächlich gelbe Spitzpaprika (mitunter ist auch von weißer Paprika die Rede) verwendet werden. Tomaten, Zwiebeln und Speck kommen noch zum Schmorgericht hinzu. Speck – ach ja, da war doch was? Genau – Paprikaspeck! Handelt es sich dabei um eine ungarische Spezialität? Alma Vàlki-Wollrabe kennt die Antwort! Die jung gebliebene Oma (unterdessen sogar mehrfache Uroma) kocht mit Lust und Liebe, verwöhnt ihre Gäste gerne mit Leckerbissen aus ihrer zweiten Heimat und weiht die Leser in ihrem neuen Buch in diverse Küchengeheimnisse ein.

Ihr möchtet Omas Büchlein haben? Gute Wahl – Ihr werdet es lieben und sehr viel mehr als ungarische Kochrezepte daraus entnehmen! Wenn ihr selbst nicht zu den begeisterten Hobbyköchen zählt, denkt doch heute schon an Weihnachten. „Oma kocht ungarisch – Einfach zum Nachkochen“ ist eine tolle Geschenkidee, die auf den Gabentisch nicht fehlen sollte. Oder falls ihr nicht wisst, was ihr eurer Mama zum Geburtstag schenken könnt: Damit liegt ihr garantiert goldrichtig.

4 Kommentare

    • Liebe Bernadette, auch dir vielen Dank für deine Zeilen. Das Buch „Oma kocht ungarisch …“ ist auf jeden bei Amazon erhältlich, bei Weltbild ebenso, wie ich sehen konnte. Falls du die „köstliche Lektüre“ bestellen möchtest, frage doch einfach bei „Oma Alma“ nach. 🙂

    • Vielen Dank für deinen Kommentar, meine Liebe. Ja, die Bücher von Alma sind durchaus sehr zu empfehlen, bieten sie schließlich auch noch Hintergrundwissen und unterhaltsame Anekdoten. Gepaart mit den fantastischen Rezepten (und da ist wirklich für jeden Genießer etwas dabei) sind sie sogar als Geschenk prima geeignet. Also gerade jetzt zu Weihnachten eine tolle Geschenkidee. 🙂

      Liebe Grüße Kerstin

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere